Final Fantasy XII: Revenant Wings

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50Final Fantasy XII: Revenant Wings ist ein Rollenspiel für den Nintendo DS. Es ist der erste Teil der Ivalice Alliance. In Japan erschien es am 26. April 2007, in den USA am 20. November 2007 und in Europa am 15. Februar 2008. Revenant Wings ist keine direkte Fortsetzung zu Final Fantasy XII. Die Hauptcharaktere Vaan und Penelo sind ein Jahr älter als in Final Fantasy XII und die Luftschiffe nehmen eine noch größere Rolle ein.

Inhaltsverzeichnis

Gameplay

Revenant Wings nutzt das modifizierte ADB-Kampfsystem, welches sich auch mit den Stylus steuern lässt. Auch die Gambits sind Teil von Revenant Wings und sind vereinfacht worden. Mysth-Teks gibt es ebenfalls wieder, die meisten sind aber optional.

Handlung

Revenant Wings ist nicht direkt an der Geschichte von Final Fantasy XII anzuknüpfen. Circa ein Jahr nach Final Fantasy XII ist Vaan bereits ein Luftpirat geworden, welcher nun mit seiner Navigatorin Penelo und den versierten Luftpiraten Balthier und Fran nach dem Schatz von Glabados sucht,welcher aus zwei steinernen Gemmen besteht.Nachdem sie den Schatz aus der Ruinenanlage von Glabados gestohlen haben,fällt die Stätte in sich zusammen,Vaan's Luftschiff wird unter den Trümmern begraben und er und Penelo können sich gerade noch auf Balthiers Luftschiff retten und kehren in ihre Heimatstadt Rabanastre zurück.Bald schon erscheint jedoch ein Geisterschiff nahe der Stadt,welches Vaan und seine Gefährten,allesamt Waisenkinder aus Rabanastre schon bald kapern.Im Inneren des Schiffes aktiviert sich die Gemme und setzt das Schiff in Bewegung. Die Gefährten landen auf dem schwebenden Himmelskontinent von Lemures,wo Llyud,ein Angehöriger des dort ansässigen Volkes der geflügelten Aegylen sie über eine Invasion von Luftpiraten informiert.Die Gefährten bekämpfen mit Llyud zusammen die frevlerischen Luftpiraten,wobei sie sich die Macht der Gemme zunutze machen,an Beschwörungsportalen Bestia an sich zu binden.Im lauf der Geschichte setzt sich für sie Bruchstückhaft die Tragödie hinter dem Anführer der Luftpiraten-Invasion,dem tyrannischen Richter der Schwingen und dem Aegylen-Gott Folthanos der im Hintergrund die Fäden zieht zusammen.Darüber hinaus begegnen sie alten Freunden,beispielsweise dem Luftpiraten-Trio Rikki,Razz und Elza oder der dalmascianischen Königin Ashe und dem Richter Basch aber auch alten Feinden,wie etwa dem Kopfgeldjäger Ba'Gamnan und seiner Bande.


Charaktere

In Revenant Wings sind alte, sowie neue Charaktere aus Final Fantasy XII vertreten.

Charaktere aus Final Fantasy XII:

Neue Charaktere:

Beschwörungen

In Revenant Wings kommen über 50 Beschwörungen vor und bietet damit die höchste Anzahl an Beschwörungen die es jemals in einem Final Fantasy gab. Wie die Mysth-Teks sind viele optional zu finden. Die Beschwörungen lassen sich in drei Ränge und in sechs Elemente einordnen: Feuer, Wasser, Donner, Erde, Neutral und Licht.

Kritik

Die Kritik des Spiels "Final Fantasy - Revenant Wings" ist sehr negativ ausgefallen, da das Spiel kaum den anderen Final-Fantasy-Spielen ähnelt bzw. nicht in das typische Final-Fantasy-Genre hineinpassen würde. Das ganze Spiel sei sehr emotionslos erzählt und eher mit humorösen Szenen bepackt. Auch das Lizenzbrett ist sehr klein geraten und man hat kaum Möglichkeiten, die Charaktere auszubilden, da man nicht jedem Charakter jede Fähigkeit erlernen könne. Jeder Charakter habe ein eigenes Spezialgebiet in der Kampftechnik, was den größten Unterschied zum Vorgänger zeigt, da jeder dort alle Fähigkeiten beherrschen kann. Besonders negativ sei auch, dass das Spiel sehr schwierig sei, da die Charaktere oftmals sterben und die Mission wieder so oft wiederholt werden muss, bis die Charaktere stark genug sind. Das Spiel hatte eher Ähnlichkeiten mit einem Simulations-Spiel, da man eine ganze Truppe an Kampfmitgliedern wie in "World of Warcraft" oder ähnliches anführen muss. Es gibt nicht wie in den sonstigen Final Fantasy-Teilen nur 3-4 spielbare Charaktere im Kampf, sondern eher 20-30 Charaktere, sodass man schnell den Überblick verlieren kann. Im Gegensatz zu anderen DS-Spielen kann man aber sagen, dass das Spiel recht gelungen ist und eine interessante Story erzählt.Die Geschichte nimmt zudem Stellung zu Problemen unserer Gesellschaft, wie die Unterdrückung von Minderheiten und der Behandlung die "Zivilisationen" wie Europa neuentdeckten Völkern wie den Indianern angedeihen liessen.Außerdem werden durch die Charaktere Lluyd und Mydia die Ausgrenzung Andersartiger und die Folgen der übersteigerten Hingabe an eine Religion durch die Anbetung Folthanos' thematisiert. Auch die RPG-Grafik ist im Gegensatz zu anderen Konsolenspielen für den DS besser gestaltet.

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